Herzlich Willkommen

Diese Seite befindet sich momentan noch im Aufbau. Demnächst wird hier eine Plattform rund um die Themen Upcycling, Nachhaltigkeit und Do it Yourself entstehen. Viele meiner Beiträge werden eng mit der Rhein-Main-Region verbunden sein, da diese mein Dreh- und Angelpunkt ist. Ich hoffe meine Seite wird euch gefallen und euch euer Leben ein bisschen bunter gestalten…  Eure Elli

Black Friday und Kauf-nix-Tag

Heute ist Black Friday und morgen ist der weltweit angedachte Kauf-nix-Tag. Wie passt das zusammen???

Wer kennt ihn nicht den tollen verlockenden und wunderbaren Black Friday. Hier zu Lande setzt er sich langsam durch, in Amerika ist er allgegenwärtig. Einen Tag nach Thanksgiving purzeln hier nur so die Preise und die Menschen geraten regelrecht in eine Art Kaufrausch mit der Ausrede: Es ist doch bald Weihnachten.

Genau diesem Konsumdenken setzen Kritiker den Kauf-nix-Tag entgegen. Er findet jedes Jahr in Deutschland am letzten Samstag des November statts. An diesem Tag geht es um eine 24-stündige Einkaufspause. Jeder ist dazu aufgerufen und kann mitmachen. Aber es geht nicht darum zu sagen: ok, dann kaufe ich eben am Black-Friday ein, Samstag nicht und Montag gehe ich wieder in die Stadt einkaufen. Den Konsumkritikern geht es vielmehr um ein bewusstes Einkaufen und vor allem sinnvolles Schenken zum Weihnachtsfest. Die Verlockungen in den Geschäften sind momentan groß, überall purzeln die Preise, aber hierbei gilt es zu überlegen: Brauche ich das wirklich oder will ich es nur besitzen, weil es um 20% reduziert ist!?

Ökonomisch gesehen hat der Kauf-nix-Tag leider noch keine Auswirkungen auf den Handel, da er noch zu unbekannt ist und zu wenige mitmachen. Aber je schneller wir umdenken, desto schneller können unsere Resoourcen geschützt werden und wir lernen wieder die Dinge zu schätzen.

Wie sieht es aus? Gehen Sie morgen einkaufen? Ich nicht… Und dieses Jahr gibt es Weihnachten wieder selbstgebastelte Geschenke, die sind sowieso die wertvollsten.

Lebensmittel schön verpackt – um jeden Preis?

Das ist der Titel eines sehr interessanten Vortrags, dem ich am Dienstag in der Verbraucherzentrale in Mainz lauschen durfte.

Die Ernährungsberaterin Susanne Umbach beschäftigt sich nun schon seit einer Weile mit dem Thema „Lebensmittelverpackungen – gesundheitsschädlich oder unbedenklich?“ . Sie unterscheidet dabei 3 große Bereiche, aus denen Verpackungen bestehen. Zum größten Teil werden Lebensmittel entweder in Papier und Karton oder in Kunststoffe verpackt. Oft findet man auch beide Verpackungsarten miteinander kombiniert. In Deutschland beziehungsweise Europa gibt es das sogenannte Lebensmittelrecht, das im Vergleich zu vielen anderen Ländern sehr gründlich ist. Hier werden die Ausgangsmaterialien für Lebensmittelverpackungen genau festgelegt. Aber oftmals bereiten uns nicht die Ausgangsmaterialien die Probleme, sondern die unbekannten Zusatzstoffe.

In Papier und Karton lassen sich mineralölbasierte Druckfarben und primäre aromatische Amine (besonders bei den Farben rot, gelb, orange) finden. Diese Substanzen können auf Lebensmittel übergehen, besonders wenn es sich dabei um fetthaltige Nahrung handelt. Ein Croissant sollte nicht zu lange in der Papiertüte aufbewahrt und beim Verzehr nicht auf die bedruckte Seite der Tüte abgelegt werden, sondern lieber auf einen Teller. Fettige Lebensmittel nehmen die Farbstoffe sehr schnell auf, ohne das wir das bemerken. Der Tipp der Expertin lautet: alle Lebensmittel aus den Kartons nehmen und in Glasbehältern aufbewahren. So ist man auf der sicheren Seite. Handelt es sich jedoch um fettarme, trockene Produkte, dann können diese in Plastikdosen gelagert werden. Auch auf das Thema Recycling- bzw. Altpapier wurde eingegangen. Diese Papiersorte ist besonders bedenklich, da sie sehr viel Druckfarbenreste enthält. Je dunkler eine Pappe ist, desto höher ist der Altfaser- , also Recycling-Anteil. Besonders bei empfindlichen Personengruppen, wie zum Beispiel Säuglinge oder auch bei Medikamentenverpackungen wird bevorzugt weißer, neuer Karton eingesetzt. Einige Hersteller verwenden mittlerweile schon mineralölfreie Farben. Als eher unbedenklich werden Butterbrotpapiere und Wachspapiere eingestuft.

Tipps der Expertin für den richtigen Umgang mit Paiper- und Kartonverpackungen:

  1. Servietten nicht als Tellerersatz benutzen,
  2. Lebensmittel, die innerhalb des Kartons noch in einer Plastiktüte verpackt sind, sind unbedenklicher,
  3. Tiefkühlware in Recyclingkartons sollten vor dem Auftauen aus den Kartons entnommen werden,
  4. Kuchen, Brot etc. sollten nicht über längere Zeit in gelb-, orang- oder rotbedrucktem Papier aufbewahrt werden,
  5. Lebensmittel aus bunt bedruckten Verpackungen sollten zu Hause in Glasbehälter umgefüllt werden.

Das Thema Kunststoffverpackungen war in unserer Diskussionsrunde ein besonderes Reizthema, da diese den schlechtesten Ruf besitzen. Kunststoffe bestehen aus verschiedenen chemischen Substanzen, wie zum Beispiel Polyethylen und Polypropylen. Diese beiden Stoffe brauchen keine zusätzlichen Weichmacher. Am problematischsten ist dagegen weicher PVC, da dieser sehr viele Weichmacher enthält. Hartes PVC wird in der Lebensmittelindustrie kaum verwendet. Besonders fetthaltige Lebensmittel ziehen die Schadstoffe an und nehmen sie auf. Aus diesem Grund verzichten immer mehr Hersteller auf PVC und Weichmacher, das man besonders gerne für die Dichtungsmasse bei Deckeln verwendet. Wenn ein Deckel blau ist, dann ist das ein Zeichen dafür, dass hier kein PVC und keine Weichmacher verwendet wurden.

Auch unsere beliebten PET-Flaschen wurden heftig diskutiert. Frau Umbach erklärte uns aber, dass sie gesundheitlich unbedenklich sind, da sie keine Weichmacher oder Bisphenol A enthalten. Auch der Einsatz von hormonähnlichen Substanzen ist bisher sehr umstritten. Manchmal schmeckt das Wasser aus diesen Flaschen ein wenig süßlich. Jedoch kommt dies von dem Stoff Acetaldehyd, den man auch bei der Fruchtsaftherstellung finden kann. Er ist zwar unerwünscht, aber ungefährlich!

Eine weitere gute Nachricht: Frischhaltefolie ist ebenso frei von Weichmachern und kann unbedenklich im Haushalt verwendet werden. Jedoch muss man bei den in Folien eingepackten Lebensmitteln im Supermarkt aufpassen, da diese Folien oft aus PVC bestehen und somit Weichmacher enthalten.

Tipps der Expertin für den richtigen Umgang mit Kunststoffverpackungen:

  1. Wenn etwas stark chemisch riecht, dann heißt das, dass es ausgast. Vor allem wenn wir es schon geruchlich wahrnehmen können, empfiehlt es sich die Sachen wegzuschmeißen, denn dann sind auf alle Fälle Weichmacher enthalten und es ist gesundheitsschädlich.
  2. Keine Käse- und Wurstverpackungen zum Wiederverschließen kaufen, da sie gefährliche Klebstoffe enthalten, die nach dem Öffnen auf die Lebensmittel übertreten können. Diese Klebstoffe sind gesundheitsschädigend und vor allem noch ziemlich unbekannt.
  3. Eingeschweißte Lebensmittel aus der Verpackung entnehmen und umverpacken, zum Beispiel in eine Käseglocke oder Tupperdose.
  4. Frischhaltefolie etc. zu Hause sparsam verwenden.
  5. Lebensmittel in einer Schutzgas-Verpackung, wie zum Beispiel Aufback-Brötchen nicht darin einfrieren, sondern umverpacken!

Eine weitere Besonderheit sind Küchenutensilien aus Melamin. Problematisch wird es bei säurehaltigen Lebensmitteln oder auch bei höheren Temperaturen über einen längeren Zeitraum (zum Beispiel der Melamin-Kochlöffel im Topf mit heißer Suppe). Melamin ist eindeutig nicht zum Kochen oder Braten geeignet. In Melamin-Gefäße sollte man auch keine heißen Speisen einfüllen. Außerdem ist Melamin nicht für die Mikrowelle geeignet. Fazit: keine Pfannenwender und Kochlöffel aus Melamin verwenden, keine heißen Speisen in Melaminbehältnisse füllen, keine Melamin-Utensilien bei säurehaltigen Speisen verwenden.

Auch Silikon-Gegenstände, wie zum Beispiel Backformen etc. sind nicht besonders geeignet. Der Hersteller erhitzt die Produkte auf sehr hohe Temperaturen, damit sie vorher ausgasen können. Ein Rest bleibt jedoch erhalten. Denn ohne Weichmacher, wären die Silikonbackformen nicht so biegsam.

Zum Schluss wurde noch die Weiterverwendung von Verpackungen diskutiert. Schon Mario Barth hat sich darüber lustig gemacht, dass wir Frauen für alles eine Verwendung finden und selbst Joghurtbecher noch zum Kräutereinfrieren missbrauchen. Hier sagt die Expertin ganz klar: Joghurtbecher und ähnliche Behältnisse gehören nicht in den Tiefkühler. Verpackungen sind vom Hersteller für den einmaligen Gebrauch gedacht. Er haftet nur dafür. Daher sollte man Verpackungen ausschließlich für den gleichen Verwendungszweck benutzen, das heißt: gleicher Zweck und gleiche Art von Lebensmitteln.

Mein Fazit des Vortrags lautet: ich sollte Verpackungen nur dafür verwenden, für was sie vorgesehen sind; am besten geeignet sind Glasbehältnisse mit Glasdeckel; Essen in der Mikrowelle nicht in der Plastikverpackung erhitzen; Melamin und Silikon kommen mir nicht in die Küche; Lebensmittel aus Plastik- oder Kartonverpackungen umverpacken.

Vortragsankündigung: Lebensmittel schön verpackt – um jeden Preis?

Lebensmittel schön verpackt – um jeden Preis?

Um dieses Thema wird es diesen Dienstag, dem 29.09., in der Verbraucherzentrale Mainz gehen.

Ob Glas, Metall, Karton oder Plastik, Lebensmittel werden meist verpackt gekauft. Manche Hüllen können sogar intelligent und aktiv sein. Doch was verbirgt sich dahinter und sind wirklich alle Verpackungen unbedenklich? Diesen Fragen geht die Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale in einem kostenfreien Vortrag „Lebensmittel schön verpackt – um jeden Preis“ auf den Grund.

Die Ernährungsberaterin Susanne Umbach gibt Tipps, worauf es beim Einkauf und der Lagerung im Haushalt ankommt, um gesundheitliche Risiken zu minimieren. Dabei geht sie auch auf folgende Fragen ein:
Lassen sich Joghurtbecher, Eispackungen und Co. in der Küche weiterverwenden? Enthält Frischhaltefolie immer Weichmacher? Enthalten Lebensmittelverpackungen problematische Inhaltsstoffe, die auf Lebensmittel wie Reis, Grieß und Co übergehen könnten? Ist Biokunststoff wirklich kompostierbar? Sind Mikrowellen-Gerichte einfach nur praktisch oder können Schadstoffe ins Essen übergehen?

Der Vortrag findet statt am Dienstag, 29. September 2015 um 16 Uhr in der Beratungsstelle Mainz, Seppel-Glückert-Passage 10. Eine Anmeldung unter Telefon 06131 28 48 0 oder per Mail an ernaehrung@vz-rlp.de ist aus organisatorischen Gründen erforderlich.

Ich werde an diesem Vortrag teilnehmen und euch dann natürlich berichten, welch spannende Fragen wir klären konnten und euch auch die Tipps der Ernährungsberaterin verraten. Ich würde mich freuen, wenn der ein oder andere auch vorbeischaut.

Ich bin sehr gespannt und neugierig…. Bis dahin

Gleich 2 Nominierungen – Ich bin begeistert

Ihr Lieben,

lange Zeit war es still um mich, aber nun melde ich mich zurück und das gleich mit 2 tollen Neuigkeiten: zum einem wurde ich von der lieben Monika von dem Blog fairstricktes für den Liebster-Award nominiert und am gleichen Tag wurde ich von der lieben Claudia vom Blog Lernen muss gelernt sein für den Blogger Recognition Award nominiert. Mit so viel Zuspruch hätte ich nicht gerechnet und ich werde mich bemühen in Zukunft mehr von mir hören zu lassen 😉

Nun erst eimal zum Liebster-Award

Der Liebster-Award dient dazu neue junge Blogs bekannter zu machen. Dafür bin ich natürlich sehr dankbar.

https://fairstricktes.files.wordpress.com/2015/09/liebster-award1.png?w=676

Monika hat mir 11 Fragen gestellt, die ich nun gerne beantworten möchte:

1. Was ist das größte Unglück für Dich? Oh, das ist eine sehr schwierige Frage, vor allem für den Anfang. Ein großes Unglück für mich wäre, wenn immer mehr Meeresbewohner aussterben würden und unsere großen Ozeane irgendwann nur noch Tümpel wären.

2. Was ist Dein Traum vom Glück? Eine friedliche und unzerstörte Natur.

3. Wo möchtest Du am liebsten leben? Da, wo meine Liebsten sind.

4. Welches Buch hat Dich zuletzt sehr beeindruckt? Es gibt soviele gute Bücher, aber wirklich beeindruckt war ich von dem Roman „Theodor Chindler“ von Bernard von Brentano. Dieser Roman ist sehr in Vergessenheit geraten, obwohl er die tiefen Abgründe der Menschheit während des 1. Weltkriegs in allen Facetten beleuchtet und sehr hervorragend geschrieben ist.

5. Welche Musikstile/Musiker gefallen Dir am besten? Das ist ganz unterschiedlich. Ich höre alles querbeet, hauptsache es macht mir gute Laune.

6. Wenn Du die Macht hättest, etwas verändern zu können, was wäre das? Ich würde die Menschheit dazu bringen Kriege sein zu lassen und für ein höheres Umweltbewusstsein sorgen, sodass die voranschreitende Umweltzerstörung gestoppt werden würde.

7. Was schätzt Du am meisten an Deinen Freunden? Dass sie mich immer wieder aufbauen, wenn es mir schlecht geht und wir uns alle so akzeptieren, wie wir sind.

8. Was bringt Dich so richtig auf die Palme? Ausländerfeindlichkeit, Ignoranz gegenüber Andersdenkenden und mangelndes Umweltbewusstsein.

9. Worüber kannst Du so richtig herzhaft lachen? Über meine zwei jungen Katzen.

10. Relaxen, Strand und Meer, Gebirge und Wandern, Städtetouren oder ….. wie sieht für Dich ein perfekter Urlaub aus? Mein perfekter Urlaub ist eine Mischung aus allem.

11. Gibt es in der Geschichte oder heute Menschen, die Dich sehr beeindrucken? Meine Mama beeindruckt mich immer wieder, da sie mit ihrem Label by Haikrey jeden Tag aufs Neue versucht die Welt ein bisschen bunter zu machen und sie sich für den Erhalt der Meere einsetzt.

Nun kommen meine Nominierungen: (Ich nominiere erst mal nur 2, da ich festgestellt habe, dass die meisten Blogs, denen ich folge, schon einmal nominiert wurden)

Laura von Wunderminze

Sabine von Schwungfeder

Hier eine kurze Übersicht der Regeln:

  • Bedanke Dich bei der Person, die dich nominiert hat, und setze einen Link auf ihren Blog
  • Füge eine beliebige Version des Liebster-Logos in Deinen Beitrag ein
  • Beantworte 11 Fragen, die dir gestellt wurden
  • Nominiere 5 bis 11 Blogs, die weniger als 200 Follower haben und mache sie darauf aufmerksam, dass du sie nominiert hast
  • Denke Dir bis zu 11 Fragen für die Nominierten aus

Und nun kommen meine 11 Fragen:

  1. Wie kamst du zum Bloggen bzw. was inspirierte dich dir einen Blog einzurichten?
  2. Welche Geschichte oder Intention verbirgt sich hinter deinem Blog-Namen?
  3. Was ist dein Lebensmotto?
  4. Wo siehst du dich in 20 Jahren?
  5. Was ist dein größter Wunsch?
  6. Was ist Dein Traum vom Glück?
  7. Frühling, Herbst, Sommer oder Winter – welche Jahreszeit ist dir die Liebste?
  8. Was magst du besonders an dir?
  9. Welches Buch kannst du uns empfehlen?
  10. Gibt es in der Geschichte oder heute Menschen, die Dich sehr beeindrucken?
  11. Was wünschst du dir noch für deinen Blog?

So, das wars zum Liebster-Award. Nun komme ich zum Blogger Recognition Award.

https://lernenmussgelerntsein.files.wordpress.com/2015/09/blogger-recognition-award.png?w=676

Hier sind die Regeln:

  • Bedanke Dich für die Nominierung (Liebe Claudia, vielen lieben Dank für die Nominierung),
  • Beschreibe Deinen Weg zum Bloggen und gib neuen Bloggern ein paar (hilfreiche) Tipps,
  • Nominiere 15 Blogger,
  • Lass die Nominierten wissen, dass sie nominiert wurden,
  • Verlinke den ursprünglichen Post (damit jeder das Original sehen kann und damit nichts verfälscht wird!). Hier ist Claudias Post

Mein Weg zum Blocken:

Die Idee für einen eigenen Block kam mir schon vor einiger Zeit. Meine Mama und ich beschäftigen uns schon seit einer Weile mit dem Thema Umweltschutz und dem Erhalt unserer Meere. Seitdem meine Mama unter dem Label by Haikrey süße Upcycling-Kinderkleidung mit den Haikindern Elli und Jan herstellt, habe ich auch meine Liebe fürs Upcycling entdeckt.

An meiner Uni werden seit kurzem Kulturkurse angeboten, in denen Studenten anderen Studenten das zeigen bzw. beibringen, was sie gut können. Im letzten Semester gab es sehr zu meiner Freude einen Kurs zum Thema Bloggen. Das kam mir natürlich sehr gelegen und ich konnte so nacheinander kennenlernen, wie man sich den eigenen Blog aufbaut.

Anderen Bloggern kann ich nur empfehlen: nicht aufgeben. Auch wenn es manchmal gar nicht so einfach ist, die ganzen Strukturen zu verstehen, in die dann solch ein Beitrag auf dem eigenen Blog veröffentlicht wird, sollte man sich immer bewusst machen, jeder Blogger hat mal klein angefangen und eine ganze Weile an seinem Blog rumgebastelt. Am Anfang denkt man erstmal: oh man, es interessiert ja gar keinen, was ich hier zu sagen habe, aber aus guter Erfahrung weiß ich, dass das so nicht ist und man mehr Zuspruch bekommt, als man zu Beginn geglaubt hat.

Anstatt neu zu nominieren, stelle ich euch noch einige meiner Lieblingsblogs zum Thema Upcycling und Umweltbewusstsein vor:

Zweitleben

Nachhaltig Grün

Fairstricktes

Die Müllvermeider

Ich hoffe es hat euch Spaß gemacht ein bisschen mehr über mich zu erfahren und ich freue mich, wenn ihr auch in Zukunft meinen Blog weiter verfolgt.

Ich bedanke mich nochmal sehr für die beiden Nominierungen!

3. Nacht der Nachhaltigkeit in Mainz – Teil 2

Endlich folgt nun der 2. Teil zu der tollen Nacht der Nachhaltigkeit, die am 25.06.2015 im Gutenberg-Museum Mainz und in der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz stattfand.

Über den nun folgenden Teil des Abends musste ich eine Weile nachdenken und erst einmal recherchieren. Eröffnet wurde er durch den Vortrag „Ein gutes Gewissen im Überfluss“ von dem berühmten Herrn Prof. Dr. Michael Braungart von der ERASMUS Universität Rotterdam.

Braungart ist Chemiker und Verfahrenstechniker und entwickelte zusammen mit Wiliam McDonough das Cradle-to-cradle-Konzept. Derzeit ist er auch der Geschäftsführer der EPEA Internationale Umweltforschung GmbH in Hamburg und wissenschaftlicher Leiter des Hamburger Umweltinstituts. Seit 2008 ist er Professor für den Cradle-to-cradle-Studiengang an der Universität Rotterdam.

Cradle to Cradlle heißt übersetzt: „Von der Wiege zur Wiege“. Bei diesem Konzept geht es darum einen ganz neuen und anderen Umgang mit unseren Ressourcen zu pflegen. Der Mensch neigt dazu nur sich selbst im Blick zu haben und produziert dabei eine Unmenge an Müll, giftigen Substanzen und Umweltverschmutzung. Diesem sinnlosen Abbau der Ressourcen möchte das Cradle-to-cradle-Prinzip entgegentreten, indem es sich für neue Materialkreisläufe einsetzt, mit Materialien, die sowohl für die Umwelt als auch für den Menschen gesund sind. Ein Produkt, das Abfall wird, ist einfach nur ein schlechtes Produkt. Für Herrn Braungart passen deshalb Nachhaltigkeit und Innovation auch nicht zusammen, denn Innovation kann nicht nachhaltig sein. Deshalb ist es für die Cradle-to-cradle-Verfechter auch von großer Bedeutung, dass das Produkt an sich nicht neu erfunden werden muss, sondern nur die Materialien, aus denen es besteht.

In unserer heutigen Zeit neigen wir schnell dazu zu sagen: „das Produkt ist frei von: Farbstoffen, Konservierungsstoffen, Duftstoffen, Aluminiumchlorid, Chrom, Gluten, Laktose und und und.“ Besser wäre aber positiv hervorzuheben, was enthalten ist, anstatt nur aufzuzählen, was eigentlich ohnehin nicht enthalten sein sollte. Aus diesem Grund ist Herr Braungart der Ansicht, dass es einfach ist die Welt zu retten, es muss nur alles neu erfunden werden.

Die Textilindustrie ist der größte Industriezweig der Welt. Auch hier ist es möglich neue Wege zu gehen, indem man zum Beispiel T-Shirts aus kompostierbaren Materialien herstellt. Oft werden Stoffe benutzt, die für den Hautkontakt überhaupt nicht bestimmt sind. Auch hier gibt es mittlerweile schon gute Ansätze, um Farben zu entwickeln, die absolut hautverträglich und umweltschonend sind.

Während der anschließenden Diskussion kamen viele Fragen auf, zum Beispiel die Frage, ob es noch immer Upcycling ist, wenn man die Verschlüsse von Coladosen sammelt um am Ende daraus Ketten und ähnliches herzustellen!? Eigentlich sind auch diese Materialien für den Hautkontakt nicht geeignet und gehören deswegen auch nicht an den Hals. Oder ist es noch immer Upcycling, wenn Firmen Reststoffe und Meterware von anderen Firmen aufkaufen und daraus eigene Modekollektionen herstellen!?

Nach diesem wirklich sehr aufregenden und informativen Vortrag spazierten alle Teilnehmer gemeinsam zur Landeszentrale für politische Bildung, wo der Abend in Form von Workshops ausklingen sollte. Zusätzlich zu den Workshops gab es noch einen sogenannten „Markt der Nachhaltigkeit“, auf dem sich Projekte, Initiativen und kleinere Unternehmen vorstellen konnten, die alle etwas mit den Themen Upcycling und Nachhaltigkeit zu tun hatten. Es gab zum Beispiel einen Informationsstand der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, die darauf aufmerksam machte, wie hoch unser Verbrauch an Lebensmittelverpackungen ist. Man braucht sich nur allein die Konsumierung von Coffe-to-go-Bechern jeden Tag in der gesamten Stadt Mainz anzuschauen. Weiterherin gab es Informationsstände der Energieagentur Rheinland-Pfalz, des Weltladen Unterwegs Mainz und der Lokalen Agenda 21 Mainz. Gefreut hat mich, dass auch eine Upcyclerin ihren Stand dort aufbauen durfte. „Grüne Kirsche“ alias Silke Kirschbaum fertigt unter anderem aus leeren Tetrapacks Portmonees oder aus Friesennerzen und Markisen entstehen ganz wundervolle Taschen.

In den Workshops ging es um Upcycling von Kleidung und Accessoires. 20150625_224407Man konnte zum Beispiel aus Papier Perlen für eine Kette oder aus alten Fahrradschläuchen 20150625_224250Kettenanhänger herstellen. In einem anderen Workshop wurde erklärt, wie man sich ganz einfach wunderschöne Moosgraffitis zaubern kann: eine schöne innovative und großartige Erinnerung an diesen gelungenen Abend. 20150625_224351

3. Nacht der Nachhaltigkeit in Mainz – Teil1

Vergangenen Donnerstag fand im Gutenberg-Museum Mainz und in der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz die 3. Nacht der Nachhaltigkeit statt.

Schon im letzten Jahr, von mir völlig unbemerkt, wurde die 1. Nacht der Nachhaltigkeit in Mainz und am vergangenen Dienstag die 2. Nacht der Nachhaltigkeit in Trier veranstaltet. In diesem Jahr widmete sich die Veranstaltung dem Thema UPCYCLING, vor allem im Bereich Mode.

Begonnen wurde mit einem Rundgang durch die Sonderausstellung „Ent(Kleidung): Nacktheit und Mode“ im Gutenberg-Museum mit Frau Ulla Reske. Aus Zeitgründen klammerten wir weitgehend das Thema Nacktheit aus und widmeten uns dem Thema Mode, vor allem Mode im Wandel der Zeit.

Nach diesem sehr interessanten Rundgang wurde die Nacht der Nachhaltigkeit von Frau Elisabeth Bittner von der Landeszentrale für politische Bildung offiziell eröffnet. In der sich anschließenden Gesprächsrunde mit der Designerin Elisabeth Prantner vom Veränderungsatelier „Bis es mir vom Leibe fällt“ aus Berlin und dem Inhaber Frank Metzler des Upcycling-Ladens „PLUP – Planet Upcycling“ in Düsseldorf wurde die Frage „Müll oder Mode? – Upcycling und nachhaltiges Design“ diskutiert.

Rund 70 Kleidungsstücke kauft jeder Deutsche im Jahr. Nur die Amerikaner überbieten diese Zahl noch. Rund 700.000 Tonnen Altkleider werden jedes Jahr entsorgt. Ist das noch nachhaltig, werden so Ressourcen geschützt? Die Antwort lautet NEIN. Dem gilt es entgegen zu wirken, um den Menschen ein gesünderes Bewusstsein im Umgang mit Kleidung, Handarbeit, Qualität und Stilsicherheit zu vermitteln. Für Elisabeth Pranter fehlt eindeutig die Aufklärung über die Modeindustrie und ihre Machenschaften, vor allem in Schulen. Workshops zu den Themen Upcycling und Nachhaltigkeit könnten da Abhilfe schaffen. Es muss aber auch mehr von Seiten der Politik getan werden, damit das Thema Upcycling nicht mehr nur ein Nischenthema bleibt. Dafür müsste man anfangen größer zu denken und größer zu produzieren und nicht mehr nur Unikate und Kleinserien.

20150625_192129Vor allem die Ladenkette „Primark“ ist der Designerin Elisabeth Prantner ein Dorn im Auge. 20150625_192851Primark gehört zu einem der weltweit größten Lebensmittelkonzerne. Wie in der Lebensmittelbranche, so ist auch für dieses Unternehmen in der Modeindustrie Kleidung nur ein schnelles Konsumgut. Vieles wird gekauft, gar nicht getragen und am Ende wieder weggeworfen, da es ja nur ein paar Euro gekostet hat. In ihrem Veränderungsatelier „Bis es mir vom Leibe fällt“ erweckt Frau Prantner Fehlkäufe, alte abgetragene Lieblingsstücke oder auch Kleidung von Verstorbenen wieder zu neuem Leben und verwandelt sie so zu Unikaten. Leider gibt es sehr viele Menschen, die nicht bereit sind wahre Handwerkskunst angemessen zu bezahlen. Frau Prantners Kunden hingegen legen viel Wert auf Qualität, auf Einzelstücke und sind meist Menschen, die ihren Stil schon längst gefunden haben. Elisabeth Prantner ist die Designerin des Ateliers und ihre 6 Näherinnen verwandeln die einzelnen Kleidungsstücke in Unikate. Diese Kleidungsstücke bringen eine Geschichte mit und das ist der wahre Wert einer Sache. So entwirft die Designerin zu den Unikaten „Wachküssgeschichten“, hinter der sich die individuelle Vita eines jeden verwandelten Kleidungsstücks versteckt.

Hinter „PLUP – Planet Upcycling“ steckt das Ehepaar Annekathrin und Frank Metzler. Für sie war es wichtig, in ihrem Beruf Dinge zu machen, hinter denen sie auch zu 100% stehen können. Das ist ihnen gelungen. Frau Metzler ist die Upcycling-Designerin, während Herr Metzler für die Gestaltung, die PR und die Vermarktung zuständig ist. Genauso ist auch ihr Laden 20150625_185049aufgebaut, vorne Concept Store und hinten Atelier. Lokale Produktion ist ein nachhaltiger Aspekt für die beiden. In ihrem Atelier arbeitet Frau Metzler bis zu 20 Stunden an einem Produkt, vom 20150625_185209Kundenwunsch bis zum Unikat. In ihrem Laden oder auch auf ihrer Onlineplattform vermarkten die beiden nicht nur die Unikate von Frau Metzler, sondern auch Produkte anderer Upcycling-Designer. Im Gegensatz zu Frau Prantner verwaltet PLUP auch einen eigenen Onlineshop. Zusätzlich verkauft das Ehepaar auf Design- und Nachhaltigkeitsmärkten. 20150625_190846

Das war der erste Teil dieser sehr nachhaltigen Nacht. Bald folgt der zweite…

„Unverpackt Mainz“ – eine neue Alternative

Seit 3 Wochen gibt es in Mainz einen neuen unkonventionellen Laden, in dem man verpackungsfrei einkaufen kann. Das heißt in diesem Geschäft wird komplett auf Verpackungsmaterial verzichtet und der Kunde nimmt die Podukte in seinen eigenen Behältern mit nach Hause.20150615_171545

Letzte Woche ging unser Rapsöl zu Ende und diese Tatsache nutzte ich gleich, um mich im „Unverpackt Mainz“ 20150615_171605umzuschauen und unter einem geeigneten Vorwand Recherche zu betreiben. So ging ich mit der leeren Ölflasche in die Kurfürstenstraße und betrat den von außen etwas unscheinbar wirkenden kleinen Laden. Doch im Inneren verbrigt das „Lädchen“ eine große Produktpalette, die stetig noch erweitert wird, wie mir der Ladeinhaber Abdelmajid Hamdaoui verriet. Die Vielfalt der Produkte reicht von Amaranth über Hanfsamen bis hin zu Zwiebeln. So kann man im „Unverpackt Mainz“ Getreide, Öl, Essig, Mehl, Teigwaren, Nüsse, Tee, Kaffee, Gewürze, Müsli, Reis, Hülsenfrüchte, Waschmittel, Obst, Gemüse und noch vieles mehr verpackungsfrei kaufen. Die einzige Voraussetzung: man muss, besser gesagt man soll sogar seine eigenen Behältnisse mitbringen, in die man dann die Waren selber abfüllt.

So kam ich nun mit meiner leeren Ölflasche und wurde sogleich ermahnt, dass ich doch beim nächsten Mal die Flasche ausgewaschen mitbringen sollte. An solch eine Hygienemaßnahme dachte ich gar nicht, da doch die Flasche gerade erst leer geworden war. Meine leere unsaubere Flasche wurde dann gewogen und mit einem Zettel versehen, auf dem das momentane Gewicht vermerkt wurde. So ging ich nun zum Rapsöl und befüllte am Zapfhahn meine Flasche. Anschließend wurde meine Flasche an der Kasse wieder gewogen. Aus der Differenz der beiden Flaschen wurde die tatsächlich eingefüllte Menge berechnet. Über den Preis war ich doch sehr erfreut, da er sich nur wenig von den Preisen aus dem Discounter unterscheidet und das Öl zudem Bio ist.

Mein Fazit lautet: „Unverpackt Mainz“ bietet uns eine super Alternative zu dem bisher vorherrschenden Konsumverhalten in den Supermärkten. Wenn man hier einkaufen geht, weiß man, dass man sorgfältig ausgewählte Podukte zu einem fairen Preis erhält und man durch diesen Einkauf keinen Verpackungsmüll mit nach Hause nimmt, der am Ende nur in der Mülltonne landet und den der Kunde auch noch mitbezahlt. Daumen hoch und weiter so!

Wer sich nochmal schlau machen will, hier der Link zum Laden:

http://www.unverpackt-mainz.de/

Slow Fashion vs. Fast Fashion

Wenn man Slow Fashion erklären möchte, so kommt man nicht drumherum erst einmal zu klären, was Fast Fashion bedeutet.

Fast Fashion beinhaltet diejenige Mode, die uns von den Designern, den großen Labels, den Modehausketten und der Modeindustrie diktiert wird. Zu diesem Phänomen gehört auch die Kurzlebigkeit der angesagten Trends und deren Verfügbarkeit. Pro Jahr werden viele verschiedene Produktlinien und Kollektionen herausgebracht, nur um das Kaufverhalten der Konsumenten anzukurbeln. Wer mit dem Trend gehen möchte, benötigt somit mehrfach im Jahr einen Wechsel der Bestände seines Kleiderschranks. Viele Modehäuser bringen nicht mehr nur eine Frühjahr- und Winterkollektion heraus, sondern auch Zwischensaison-Kollektionen. Somit wird den Konsumenten suggeriert, dass es sich immer wieder lohnt seinen Kleiderschrank aufzupeppen und zu erneuern. So ein übermäßiger Konsum bringt natürlich eine Menge negativer Konsequenzen mit sich. Je mehr Kleidung wir kaufen, desto mehr werfen wir weg. Die Preise für die Herrstellung sinken immer mehr, da kaum noch im eigenen Land produziert wird, sondern in ärmeren Ländern, wo es keinen Mindeslohn, Umweltschutz und faire Arbeitsbedingungen gibt. So kann man in manchen Geschäften Kleidung dauerhaft zum Tiefpreis erwerben. Dies belastet die Umwelt enorm, da immer mehr natürliche Ressourcen aufgebraucht, immer mehr Chemikalien eingesetzt und immer mehr Müll produziert wird.

Dem Ganzen stellt sich der Begriff und die Lebenshaltung des Slow Fashion entgegen. Slow Fashion bedeutet ein bewusstes und nachhaltiges Umgehen mit dem Thema Kleidung. Es ist genau das Gegenteil der schnellebigen Modeindustrie. Zum einem beinhaltet es erst einmal die Einstellung zu seinem eigenen Konsumverhalten, indem man sich nur diejenige Kleidung kauft, die man auch tatsächlich benötigt. Das bedeutet nicht, dass man nicht auch mit dem Trend gehen darf, aber man konsumiert in Maßen und nicht in Massen. Wozu brauche ich den hundersten Pullover, wenn ich doch sowieso nur maximal einen gleichzeitg tragen kann. Aber es bedeutet auch, dass man sich bewusst mit der Umwelt auseinander setzt und nur fair produzierte Kleidung trägt, die nicht die Umwelt belastet und die unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt wurde. Dazu zählen zum Beispiel Kleidungsstücke aus recycelten und biologischen Stoffen, Kleidung von kleinen Labels, die selbst und in geringer Stückzahl produzieren oder man schneidert sich seine Kleidung aus abgetragenen Stücken selbst, indem man abändert und neu erfindet.

Nachhaltigkeit – Ressourcen schützen

Nachhaltigkeit bzw. nachhaltig leben bedeutet in der heutigen Gesellschaft ein bewusstes und richtiges Umgehen mit den natürlichen Ressourcen. Es geht darum die Ressourcen zu wahren und zu schützen und in diesen Ressorcen-Schutz zu investieren.

Jeder von uns kann nachhaltig leben, indem er bei seiner Ernährung, seiner Kleidung und seinem Lebensstil auf Nachhaltigkeit achtet. Das bedeutet, dass man bewusst konsumiert, indem man zum Beispiel nur so viel Nahrung kauft, wie man auch essen kann oder nur soviele Kleidungsstücke besitzt, wie man auch wirklich benötigt. Desweiteren bedeutet es auch bewusst Müll zu vermeiden, indem man zum Beispiel plastikfrei einkaufen geht. In vielen Städten gibt es mittlerweile plastikfreie Lebensmittelgeschäfte, in denen man sich in selbst mitgebrachte Behältnisse Öl, Nüsse, Waschmittel etc. abfüllen kann.

Auch bei der Wahl des Transportmittels kann man nachhaltig leben, indem man zum Beispiel kurze Strecken zu Fuß geht, mit dem Fahrrad fährt, die öffentlichen Verkehrsmittel benutzt oder bei größeren Reisen auf Bus und Bahn umsteigt, statt immer gleich das Auto zu nehmen.

Kurz gesagt: es geht darum unseren Kindern und Enkelkindern ein intaktes ökologisches, soziales und ökonomisches Umfeld zu hinterlassen, indem man ökologische, soziale und auch wirtschaftliche Faktoren so miteinander kombiniert, dass jeder Mensch nachhaltig lebt und die uns zur Verfügung stehenden natürlichen Ressourcen geschont werden.

Was ist Upcycling?

Upcycling bedeutet für mich aus alten Dingen, die von der Wegwerfgesellschaft vermeintlich als Müll bezeichnet werden, neue und wundervolle Produkte zu erschaffen. Es ist eine besondere Art des Recyclings, da die unbrauchbaren alten Materialien eine stoffliche Verbesserung erhalten und zu einem neuen einzigartigen Unikat werden, oftmals mit einem ganz anderen Verwendungszweck.

Das Wort Upcycling kommt aus dem Englischen und bedeutet in etwa „Abfallveredelung“. Beim Recycling werden aus dem Müll neue Rohmaterialien gewonnen , beim Upcycling wird dieser „Müll“ zu etwas neuem einzigartigen umgewandelt. So entsteht etwas Wunderbares, was gleichzeitig uns erfreut und außerdem Ressourcen schont.